Veranstaltungsberichte

2. März 2017

Regionalkrimis haben Konjunktur. Weil die Tatorte den Lesern/innen vertraut sind, die sozusagen nebenan wohnen. Ja klar, nicht nur die Tatorte, sondern auch die Wohnorte der beteiligten Personen, die Landschaften ebenso wie die Einkaufsstraßen der Städte, die der Handlung den geographischen Rahmen geben. Aber nicht nur das: sie können auch Themen aufgreifen, die viele Menschen vor Ort bewegen. Im zuerst vorgestellten Buch, das der Autor, Thomas Hesse, gemeinsam mit Renate Wirth als neunten Band der Niederrhein-Krimis geschrieben hat, dreht sich fast alles um die “Betuwe-Linie”.

19. Januar 2017

Das makellos weiße Schloss im neoklassizistischen Baustil, seit 1994 der erste Amtssitz des jeweils amtierenden Bundespräsidenten, steht direkt am Spreeufer im nördlichen Teil des Tiergartens.

Als Residenz wurde es zuletzt von Bundespräsident Roman Herzog genutzt.

21. November 2016

Außergewöhnlich war wenigstens zweierlei an dem Talk mit Dr. Klaus Engel: die ungewöhnliche Offenheit mit der er die Stationen seiner beruflichen Karriere schilderte, und die unverblümte Deutlichkeit, mit der er zu politischen Fragen Stellung nahm. Das Gespräch startete…

12. Oktober 2016

Keine Frage: das Thema „Umzug von Bonn nach Berlin“, das in dem Buch über die „Wiedergeburt einer Stadt“ eine bedeutende Rolle spielt, ist hochinteressant für Alt- und Neuberliner, vor allem solche mit Herkunft aus Nordrhein-Westfalen. Aber wir liegen wohl nicht verkehrt mit der Annahme, dass allein der Name und Ruf des Autors Hermann Rudolph für guten Besuch der Lesung am 12. Oktober gesorgt hätte. Einige werden ihn schon zu seinen Bonner Zeiten als interessante Stimme zu deutschlandpolitischen Fragen wahrgenommen haben. In der Bundeshauptstadt Berlin kam man als politisch Interessierte/r ab 1991 aber gar nicht mehr an ihm vorbei, denn damals übernahm er die Chefredaktion des TAGESSPIEGEL und wechselte später in die Rolle des Herausgebers dieser zweiten großen Hauptstadt-Tageszeitung.

27. September 2016

Alle meine Vorfahren väterlicherseits waren vor Kohle. Mein Großvater ist bei schlagendem Wetter im niederschlesischen Kohlegebiet zu Tode gekommen. Wir waren immer dort, wo Kohle war. In Westfalen – Höxter war die Ausnahme - haben wir in Ibbenbüren gewohnt, Kohle, dann sind wir im Ruhrgebiet gewesen, Kohle, dann waren wir im Saarland, Kohle.

24. September 2016

Eine interessierte Mitgliedergruppe des Westwind e.V. hat am Samstag, den 24. September 2016 am Vormittag in der Philharmonie an einer Generalprobe des Deutschen Symphonie Orchester Berlin (DSO) teilgenommen.

31. August 2016

Emil Nolde ist der Maler des Nordens. Aufgewachsen in der norddeutschen Küstenlandschaft zwischen Nord- und Ostsee, ist er zwar oft genug aufgebrochen in ferne Gegenden, aber immer zog es ihn zurück in seine heimatliche Landschaft, in der er zu seinem unverwechselbaren Stil finden sollte. Das weite, flache, einsame Land zwischen den Meeren, der hohe Himmel und die ewig bewegte See, Symbol unbezähmbarer Naturgewalt, die zyklischen Rhythmen der Natur, Gezeiten und Jahreszeiten, das Hintergründige und das Legendäre dieser nordischen Schicksalswelt haben in seinen Bildern stets die bestimmende Rolle gespielt.