17. August 2017

Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors”, neben dem Martin-Gropius-Bau und unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt.

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im „Dritten Reich” sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Entlang eines „Tafelbandes”, das überwiegend Fotomaterial präsentiert, sowie thematisch zugeordneter Pulte mit Dokumenten (Faksimiles) werden die Besucher durch die Themen der fünf Hauptkapitel geführt: Die nationalsozialistische Macht­übernahme (I); Institutionen des Terrors (SS und Polizei) (II); Terror, Verfolgung und Vernichtung im Reichs­gebiet (III); SS und Reichssicherheitshauptamt in den besetzten Gebieten (IV) sowie Kriegsende und Nach­kriegszeit (V). Der Bereich der Vertiefungen enthält EDV-Stationen und Lesemappen und bietet Informationen, die thematisch zum Teil auch über die Ausstellung hinausgehen.

Nach der mit einer Stunde recht knapp bemessenen Führung war allen Teilnehmer klar, dass es weiterer Besuche bedarf, um sich mit diesem komplexen Thema hinreichend auseinandersetzen zu können.

Tim Arnold

The Boston-Consulting Group, Köln; 2006 – 2010 Leiter der NRW-Vertretung in Berlin, zählte zum Gründungsteam des Westwind e.V.!

Meine Westwind-Mitgliedschaft ist Ehrensache: Wir Nordrhein-Westfalen in Berlin halten zusammen.